Tourismus im Aveyron Überblick
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Tourismus im Aveyron, France

Das Viadukt von Millau im Aveyron

Viaduc de Millau

 

Ein Kunstwerk ohne Gleichen !
Viaduc de Millau  

Weltrekord der Höhe: mit Pfeilern, die bis zu 340 Meter (höher als der Eiffelturm) in den Himmel ragen und einer Länge von 2460 m überquert die vierspurige Schrägseilbrücke von Millau auf nur 9 Stützpunkten das Tarntal. Die vom Architekten und von den lokalen Entscheidungsträgern gewollt elegante Bauweise verlangte ausgefeilte hochtechnische Mittel: das Tragwerk aus Stahl wird von Schrägseilkonstruktionen gehalten und liegt auf nur insgesamt 7 sehr schlanken Pfeilern aus Beton auf.

Das Profil des Bauwerkes ist ebenfalls außergewöhnlich: es weist von Norden nach Süden eine dezente Steigung auf (3%) und verläuft in einer leichten Kurve.

 
Umweltverträgliche technische Lösungen
Viaduc de Millau  

Der Verlauf der Autobahn wurde so gelegt, dass die landschaftlichen Höhepunkte am Zusammenfluss von Tarn und Dourbie nicht beeinträchtigt werden, aber dennoch eine einfache Verbindung an die Stadt Millau gewährleistet ist.

Abgesehen von der optischen Integration in die Landschaft bieten die angewandten technischen Mittel (Stahltragwerk und Betonpfeiler) mehrere Vorteile. Das Tragwerk aus Metall ist im Gegensatz zu einer Bauweise aus Beton erheblich leichter und ermöglicht wesentlich schlankere Trägerstrukturen. Aber auch während des Baus konnten die Arbeiten und der Materialverbrauch vor Ort (Vorfertigung des Tragwerkes andernorts) stark eingeschränkt werden. Somit haben weniger Maschinen und weniger Transportmittel das Leben der Einwohner vor Ort beeinträchtigt.

 
Hält allen Anforderungen stand
Viaduc de Millau  

Eine absolute Widerstandsfähigkeit gegen jegliche seismischen und meteorologischen Bedingungen ist Voraussetzung für die geplante Dauer der Funktionsfähigkeit der Brücke: diese ist für mehr als ein Jahrhundert geplant.

 
Sicherheit und Komfort für die Benutzer
Viaduc de Millau  

Die Sicherheitsbarrieren der Brücke halten dem Gewicht von Lastwagen stand, Windfänger von 3m Höhe schützen die Fahrbahn bei hohen Windgeschwindigkeiten,
Seitenstreifen und Beleuchtung gewährleisten eine sichere und komfortable Nutzung.
Alle 400 m befinden sich Notrufsäulen.
Außer bei schweren Unfällen oder extremen Windgeschwindigkeiten ist die Brücke durchgehend befahrbar. Die Verwaltung verfügt über den Zugriff auf die Informationen des nationalen Wetterdienstes hinaus über eigene Mittel zur Wettervorhersage.

 
Eine touristische Autobahn im Herzen Frankreichs
Carte de l'Aveyron  

Diese neue Verkehrsader durchquert herrliche Landschaften: die Auvergne, Aubrac und Margeride, die Kalkhochflächen "les Grands Causses“. Im Norden vom Causse Rouge und im Süden vom Larzac abgestützt überspannt der Viadukt von Millau das Tarntal, einen touristischen Höhepunkt Frankreichs. Ganz in der Nähe befinden sich die Käsekeller von Roquefort, zahlreiche Templerorte und die Abtei von Sylvanès.
Einige Kilometer weiter südlich fällt die Autobahn Richtung Mittelmeer ab, dabei durchquert sie die lieblichen Landschaften des Languedoc und führt schließlich zu den Stränden von Montpellier und Béziers.

 
Eine neue Sehenswürdigkeit Frankreichs
Viaduc de Millau  

Die extremen Dimensionen des Viadukts von Millau mit seiner vom Architekten Norman Foster entworfenen filigranen Bauweise, aber auch die grandiose Landschaft der Tarnschlucht und des Departements Aveyron addieren sich zu einer Vielzahl von kontrastreichen touristischen Anziehungspunkten.

Alle großen Bauwerke wie die Brücken der Normandie und von Tancarville oder die Gezeiten-Anlage der Rance sind heute sowohl bei Individualreisenden als auch bei Gruppen sehr beliebte touristische Ziele. Dies wird von den entsprechenden Informationsstellen bestätigt. In jüngster Zeit führt ein deutlich zunehmendes Interesse an dieser Art von technischem Tourismus immer mehr dazu, dass große industrielle Anlagen den Besuchern ihre Tore öffnen.

Der Viadukt von Millau ist weit mehr als nur eine Autobahnbrücke für eilige Reisende. Viele nutzen den majestätischen Blick auf die Brücke vom letzten Rastplatz vor der Zahlstelle nahe Millau.

Wie ihre großen Vorbilder Pont du Gard oder das neuere Viaduc de Gabarrit (von der Firma Eiffel erbaut, einer Filiale der Eiffage-Grouppe und ebenfalls bei den Arbeiten in Millau impliziert) wird auch der Viadukt von Millau ein unumgängliches Ziel sein, eine Hochburg von neuer Technologie und französischer Geschichte.

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17, rue Aristide Briand - BP831 - 12008 Rodez cedex
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